Berufsabschluss ohne Berufsausbildung

Abschlussprüfung bei der Handwerkskammer

Grundsätzlich muss die 1,5 fache Dauer der Ausbildungszeit als Täigkeit im Beruf nachgewiesen werden, um zur Externen-Prüfung zugelassen zu werden. Im Handwerk ist aufgrund von Studienleistungen nur eine Verkürzung auf die reguläre Ausbildungszeit möglich.

Dies soll gewährleisten, dass die Studierenden die meist fehlende Praxis im Beruf erlernen können, ohne die sie den praktischen Teil der Prüfung nicht bestehen würden.

    Weiter können fachbezogene Praktikumszeiten im Einzelfall als Zeiten einer Berufstätigkeit anerkannt werden.

Im Rahmen einer Umschulung von ca. 2-jähriger Dauer können alle erforderlichen Kenntnisse erworben werden. Dies führt dann auch zur Abschlussprüfung.

Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer

Studierende können als „Externe“ zur IHK-Abschlussprüfung (ohne vorhergehende Berufsausbildung) zugelassen werden, wenn sie:

  • 27 Monate in einem Fach studiert haben, das mit dem Ausbildungsberuf inhaltlich unmittelbar verbunden ist,
  • über 6 Monate ein fachbezogenes einschlägiges Praktikum oder eine Praxistätigkeit nachweisen können (ggf. auch schon während des Studiums) und
  • während des Studiums mindestens 60 ECTS-Credits erworben haben.